Festplattenlese: Pullover, zum Zweiten

KnitAngel am 7. März 2010

Viel gelernt habe ich beim FLAK (= “Follow the Leader Aran Knitalong” von Janet Szabo -> wer Zopfmuster mag, sollte Ihre Designs anschauen. Näheres unten). Nach individueller Garnwahl und Maschenprobe sowie dem ungeliebten Ausrechnen ging’s mit den Schulterpassen los; dazwischen wurden dann Maschen für den Rücken angeschlagen:

Dann das Hauptmuster eingerichtet und auf jeder Seite in Reihen gestrickt, bis das Lätzchen unter den Armen zum Rundstricken erweitert werden konnte.

Größtenteils wurden Body und die halb eingesetzten Ärmel dann rundgestrickt:

Die Bündchen habe ich schließlich (fast) ohne Abnahmen gefertigt (weil ich keine Bündchen mag, die den Pullover unten zusammenschnüren), sondern nur mit einer kleineren Nadel (2,5 mm): Das Reiskornmuster in 1re/1li-Rippen aufgelöst, die dickeren Zöpfe in 2re/2li-Rippen (nur bei den “horseshoes” waren doch Abnahmen notwendig), die kleinen Zöpfe durften weiterlaufen. Als letztes “finish” wurde der Pulli gebadet und dann (nur) das Mittelteil mit den Zöpfen auf Schweißdrähten gespannt, damit nicht alles ‘wie Wurst in Pelle’ sitzt. Nach den späteren Waschen (WaMa!) war das nicht mehr notwendig. Dieser Aran trägt dank des weichen Garns zwar nicht sehr auf, aber dennoch würde ich den nächsten taillieren.

Modell: FLAK (Follow the Leader Aran Knitalong)
Design: Janet Szabo, Big Sky Knitting Designs
Garn: 720 g Rowan “Cashsoft Baby DK”
(57% Extra Fine Merino, 33% Microfibre, 10% Cashmere)
Nadelstärke: 3,5 mm + 2,5 mm

Wer Zopfmuster mag (ich liebe sie), wird bei Janet Szabo (”Big Sky Knitting Designs“) sicherlich fündig. Sie gibt mit “Twist and Turns” einen vierteljährlichen umfangreichen Newsletter nur mit Zopf-Modellen heraus (man kann sich die Modelle im Shop ansehen) und hat auch einige Booklets sowie eine DVD produziert. Ich besitze von ihr “Aran Sweater Design” (sehr informativ) sowie “I Hate to Finish Sweaters” mit Tipps und Tricks zu professionellem Ausfertigen. Beides sehr  zu empfehlen!

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Festplattenlese: Pullover, die ersten

KnitAngel am 5. März 2010

Beim Festplatten-Kramen sind mir einige ältere Strickwerk-HTML-Seiten in die Finger gefallen. Davon wollte ich doch schon längst einige Fotos hier ‘in mein Album kleben’. (”Strickliesln” dürfen sich also direkt wieder wegklicken, sie kennen die Sachen schon ;-) Los geht’s mit der Kategorie “Pullover”, genau genommen mit meinem ‘Wieder-Einstiegs-Modell’:

Das Stricken war mühsam, weil jedes Muster (natürlich mit unterschiedlichem Rapport) auf eigenen kleinen Musterschrift-Fitzeln abgedruckt war (in irgendeiner deutschen Strickzeitschrift):

Das hab’ ich alles mühsam im Kopf nachverfolgt. - Wie dumm von mir! (Heute würd’ ich mir erst einmal die Charts zusammenkopieren und dann entspannt stricken.)

Der untere Pulli - nicht gerade figurfreundlich, aber soooo kuschelig und mit umgeklappten Kragen doch irgendwie flott - folgte kurz danach. Stammt aus einer alten Rebecca. Den würde ich gerne nochmals stricken, dann allerdings etwas länger (ich hatte Sorge, das Patent würde sich in die Länge ziehen - das tut es beim leichten Dochtgarn mit Synthetikanteil aber nicht):

Ein warmes und unverwüstliches Alpaka-Schätzchen ist dieser Winterpulli hier, zu dem ich endlich die Anleitung angeben kann (auf die oben fehlenden werde ich aber auch noch stoßen - anfangs dachte ich noch, das könne ich mir so merken *g*):

Modell: Schachenmayr
Anleitung: “Inspiration” Nr. 71
Garn: Reines Alpaka - siehe Anleitung

Das war’s auch schon für heute - ich hab’ für heute lange genug vorm PC gesessen. Bald aber mehr.

Bis dann,

Angelika

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… und dennoch

KnitAngel am 5. März 2010

Vom Weihnachtsmarkt auf Schloss Dyck mitgebracht: drei Amaryllis-Zwiebeln vom Stand eines holländischen Blumenzwiebel-Händlers. Und dann - ich muss es zu meiner Schande gestehen - immer wieder vergessen sie einzupflanzen. Vor einigen Wochen dann schuldbewusst aus der Plastiktüte geangelt, in der ich sie zu allem Übel gelassen hatte. Leicht angeschimmelt inzwischen. Die ‘fiesen’ Stellen abgeschnitten, mich bei den Pflanzen entschuldigt und sie in besonders feine Gartenerde gesetzt.

Arg misshandelt - und dennoch:

Jede Zwiebel trieb zwei Schäfte mit jeweils vier riesigen Blüten. Nun kommen so langsam die Blätter nach. Ich freue mich jeden Tag darüber. Sobald die Blüte vorbei ist, werde ich die Schäfte ganz kurzschneiden und die Pflanze dann noch ein paar Wochen päppeln, bevor sie kurzgeschoren in den ‘Sommerschlaf’ kommt. Auf dem ‘Beipackzettel’ stand irgendetwas von ‘nach 5 Wochen erneut einsetzen’. Doch das scheint mir arg knapp. Mir reicht’s, wenn sie im Herbst wieder blühwillig wird.

Ein schönes Wochenende!

Angelika

P.S.: Am 5. April (Ostermontag) ist Pflanzenmarkt auf Schloss Dyck. Näheres hier!

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Yggdrasil-Decke

KnitAngel am 3. März 2010

“Yggdrasil” ist in der nordischen Mythologie der Name des Weltenbaums, der - Sinnbild der Schöpfung - im Zentrum des von ihm verkörperten Kosmos steht und alle Welten miteinander verbindet.

Lisa Jacobs hat zu diesem Motiv eine wunderschöne große Strickdecke entworfen. Ihr Zentrum bilden vier ineinanderwachsende Bäume; sie sind umgeben von Flechtmustern und Zopfmotiven. Präsentiert wird dieses Modell in der neuen Interweave Knits - und die Anleitung gibt’s kostenlos im Web! Ich möchte nicht das Risiko eingehen, ein Foto dieser tollen Decke hier einzusetzen (daher oben eine lizenzfreie Grafik aus einer Englischen Prosa-Edda von 1847).

Fotos von der Decke könnt Ihr euch hier anschauen und die Anleitung oben auf dieser Knitting-Daily-Seite herunterladen.

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Deckengröße und -gewicht

KnitAngel am 28. Februar 2010

Für diejenigen, die überlegen, auch Kauni-Garn zu einer 10-Maschen-Decke zu verarbeiten, hier ein Zwischenstand:

Knapp 85 x 85 cm = 350 g Kauni (Farbe EQ), gestrickt mit Nadel 3,5 mm. Bei Ravelry gibt’s natürlich auch noch entsprechende Projekte, nur strickt halt jede(r) anders und verbraucht so unterschiedlich viel Garn. Ich stricke eher fest (blöderweise nicht am Anfang eines Projekts, deshalb beult meine Mitte ein wenig).

Etwas kniffelig sind bei Kauni natürlich die Farbübergänge, wenn neue Knäuele angesetzt werden müssen oder bei Knoten. Beim Übergang vom ersten zum zweiten Knäuel musste ich einen knapp mandarinengroßen Ball abwickeln, damit’s passte. Und mittendrin dann das da:

Ärgerlich! Da ich nicht plötzlich unvermittelt von Rot zu Orange wechseln wollte, habe ich das zweite Knäuel hier weggelegt. Glücklicherweise begann mein drittes mit Rot, so dass ich hier nur wenig wegwickeln musste, um einen unauffälligen Übergang zu bekommen. Gut ist auch, dass ich dabei die Abwickelrichtung ändern konnte (vorher von innen abgestrickt, jetzt von außen). Das reduziert die Gefahr, dass gleichfarbige Streifen über längere Strecken übereinander liegen.

Momentan überlege ich, ob ich nicht doch noch ein viertes Knäuel besorgen und dranstricken soll; weil ich so fest stricke, wird die Decke sonst ziemlich klein. Und den Rand mag ich nicht so belassen: Da soll noch ein I-Cord dran. Noch wäge ich ab, ob er direkt mit drangestrickt werden (und somit die Farbe des daneben liegenden Streifens haben) soll oder ob ich ihn nachträglich in nur einer Farbe anstricke - Rot oder Grün gefielen mir dafür. Das hängt natürlich davon ab, ob ich ein passend gefärbtes Uni-Knäuel bekommen kann. Gibt es die eigentlich von Kauni? - Wir werden sehen.

Schönen Sonntag!

Angelika

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Erstens kommt es anders …

KnitAngel am 22. Februar 2010

Völlig unerwartet bin ich heute im Kölner Zoo gelandet. Nach ewigen Zeiten mal wieder, denn mir bereiten Zoos eher Unbehagen, weil mir die Tiere dort leid tun.

Ich wollte lediglich Gutscheine an der Kasse kaufen, um sie nächstes Wochenende zu verschenken. Während ich aber in der kurzen Schlange stand, die dort eine Stunde vor Schluss noch wartete, kam ein netter Mann und wollte seine (Rest-Eintritts-)Karten verschenken. Keiner wollte die Karten haben. Also hab’ ich mich spontan entschieden … und die Karten gegen einen großen Luftballon für den Kinderwagen seiner Tochter eingetauscht.

Ein paar nette Eindrücke konnte ich auch zu so später Stunde noch gewinnen (leider nur schlecht fotografiert, weil ich keine ordentliche Kamera dabei hatte).

Dass ich so plötzlich mal wieder in den Zoo komme, hätte ich ja nicht vermutet. Und auch meine Ressentiments habe ich revidiert, denn mit seinen neuen Anlagen (für Primaten, Löwen, Elefanten und demnächst auch Nilpferde) hat sich der Kölner Zoo im Rahmen seiner beengten Möglichkeiten doch gut entwickelt.

Erstens kommt es also anders … aber zweitens doch auch “als gedacht”. Denn ich bin froh, durch diese Aktion von der Kasse weggelockt worden zu sein. Die Idee, Karten (an nicht mehr ganz junge Erwachsene) zu verschenken, kommt mir nämlich nicht mehr so gut vor. Mein Erkenntnisgewinn: Wenn man nicht außerordentlich resistent gegenüber Menschenmassen ist und unempfindlich gegenüber Heerscharen kleiner Kinder, die einem mit allen möglichen Gefährten in die Hacken fahren, auf allen Geländern turnen und einem die Matschstiefel gegen die Klamotten treten, dann gibt es vermutlich interessantere Freizeitoptionen.

Ich werde also neu überlegen. Mal gucken, was “Ruhr.2010″ so im Programm hat.

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Scharfe Früchtchen

KnitAngel am 20. Februar 2010

Carpe diem: Leider ließ mir der Job seit einigen Wochen keine Zeit mehr für schöne Dinge wie Stricken, Spinnen oder genüssliches Kochen. Deshalb hab’ ich mich vorgestern besonders gefreut, als es im Supermarkt noch Blutorangen gab. So können wir auch dieses Jahr wieder unser eines unserer Lieblings-Gelees genießen. Die Säure dieser Früchte eignet sich (natürlich in Kombination mit der Süße des Zuckers) wunderbar dazu, auch mal mit ein paar scharfen Aromen kombiniert zu werden.

Ganz einfach: Saft der Blutorangen und einiger Clementinen, dazu ein Schuss Granatapfelsirup (damit sie züchtig erröten), viel fein geriebene Orangenschale und eine kräftige Würze aus grob gemahlenem schwarzen Pfeffer, fein geriebenem Ingwer und gemahlenem Kardamom. Gelierzucker 2:1, damit’s nicht zu süß wird.

Ergibt ein fruchtig-scharfes Gelee der anderen Art, das gut auf Frischkäse passt. Auch als Mitbringsel gut geeignet - meine Schwester jedenfalls hat sich gestern gefreut.

Glück gehabt :-) Lediglich diejenigen, die aufgrund der Überschrift über eine Suchmaschine hierhin gefunden haben und nun enttäuscht sind, haben ordentlich Pech gehabt ;-)

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Es ist fast unglaublich!

KnitAngel am 5. Februar 2010

Eine Hand voll enthusiastischer SpitzenstrickerInnen hat sich weltweit via Ravelry zusammengeschlossen, um anhand einer Fotografie vom Ende des 19. Jahrhunderts eine viktorianisches Spitzentuch von den Shetland Inseln zu rekonstruieren. Sie haben es nicht nur rekonstruiert, sondern auch sinnvoll modifiziert (etwa indem die Borte nicht nach Shetland-Manier angenäht, sondern angestrickt wurde - mit einem besonders eleganten Blütenreigen in den Ecken). Und das Ganze in nur sechs Wochen. Fast unglaublich! (Die neue Ausgabe des “Knitter” (15) berichtet in einem Feature über dieses Projekt.)

Ebenso unglaublich mutet es in der heutigen Zeit an, dass die so mühevoll erarbeitete Anleitung für dieses Kunstwerk kostenlos und zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt wird (wo doch für simpelste Tuch- oder Socken-Anleitungen zum Download inzwischen der Gegenwert für eine gesamte Strickzeitschrift gefordert wird, die schließlich _viele_ Designer, einen Redaktionsstab, Fotografen & Crews, locations etc. … und nicht zuletzt den teuren Druck und Vertrieb erwirtschaften muss). Es wird lediglich darum gebeten, dem Shetland Museum, das mit der Fotografie die Initialzündung für das Projekt lieferte, eine Spende zukommen zu lassen, damit es weiterhin die alten Schätze der Gegend vor dem Vergessen bewahren kann. Das finde ich mehr als fair.

Die Anleitung hat die “Heirloom Knitting Group” von Ravelry hier zum Download hinterlegt. Sie ist für Experten der Spitzenstrickerei hochinteressant - und natürlich für alle theoretisch an elaborierten Stricktechniken Interessierte.

Auf der Site des Shetland-Museums finden sich viele interessante Kategorien. Nicht zuletzt das Archiv mit mehr als 60.000 frei zugänglichen Fotografien. Leider habe ich noch keine Spenden-Adresse finden können. Die wird vermutlich erst eingerichtet? Also: Die Museumsseite im Blick behalten - wenn ich auf Ravelry etwas darüber finde, sage ich Bescheid.

Und weiterhin: fleißig spinnen üben ;-) Hier “Romney im Fett”:

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Schneeflöckchen, Weißröckchen

KnitAngel am 31. Januar 2010

Leider ist das im Rheinland so seltene zu bewundernde Winterkleid der Natur (es war eine Nachrichtenmeldung wert, dass der Dom weiß überpuderte Spitzen trug) heute schon wieder kräftig in sich zusammengeschmolzen. Über den Zweigen hängen zerrinnende Schneebällchen, die stark an die weichen Uhren von Salvador Dali erinnern. Oder an Saté-Spießchen ;-)

Da strick’ ich mir den Nachschub halt’ selbst:

“Schneeflöckchen, Weißröckchen …”

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Winterbunt

KnitAngel am 30. Januar 2010

Bereits im Herbst hatte Isa mich in ihre Strickweise eines Zauberball-Rippenschals eingeweiht (anhand ihres ersten Exemplars), doch erst knapp vor Weihnachten wurde ich mit der Arbeit fertig. Zwischendurch war ich allerdings auch etwas demotiviert: Stehe ich doch mit dem Mann an meiner Seite, für den ich schon viele Stunden heimlich daran gestrickt hatte, vor einem Schaufenster und weise ihn auf die schöne Auslage hin (unter anderem mit Schals) und bekomme zu hören “Nö, brauch’ ich nicht. Ich hab’ schon so viele Schals!” … *hmpf* … Da aber bereits mehr als die Hälfte fertig war, hab’ ich’s drauf ankommen lassen und weiter gestrickt. Nun ja, und wer sagt dann schon unterm Weihnachtsbaum, dass ihm solch ein Geschenk nicht gefällt ? ;-)

Immer wieder staune ich darüber, wie viele Maschen von Schals verschlungen werden. In diesem Fall - ich hab’s berechnet - 56.580 Maschen! Die sind nach Isas Rezept folgendermaßen zustande gekommen:

  • - 69 Maschen anschlagen
  • - beim Abstricken mit rechter Masche anfangen und enden (per definitionem: Hinreihe)
  • - von jeder Farbe immer 2 Reihen stricken
  • - den Farbwechsel immer an derselben Seite machen

Damit’s wirklich gut aussieht, ist die Randmaschen-Lösung wichtig (die mir Isa geduldig am Telefon erklärt hat - danke nochmals):

In der Rückreihe (vor dem Farbwechsel): die 1. M. wie zum Linksstricken abheben, den Faden hinter Arbeit legen und mit einer rechten Masche weiterstricken (wohlgemerkt: wir sind ja auf der Rückreihe, die mit links beginnt und endet). Die vorletzte Masche ist eine rechte Masche; diese wird noch gestrickt. Dann den Faden einfach vor der Arbeit hängen lassen (man zieht ihn, wenn er wieder gebraucht wird, einfach von dieser Position aus hoch - das ist dann später nicht zu sehen.) Die letzte Masche bleibt ungestrickt, sie wird lediglich wie zum Linksstricken abgehoben.

In der Hinreihe: Die erste Masche rechts verschränkt mit der neuen Farbe stricken, dann alle weiteren Maschen stricken wie sie erscheinen.

Jetzt hoffe ich, dass ich die Beschreibung so aus dem Kopf noch richtig hinbekommen habe (schon wieder ein Zettel verschwunden). Aber wie hießen die Farben noch? Ich tipp’ mal auf “Frische Fische” und “Stone Washed”. Die Qualität des Garns hat mich übrigens nicht überzeugt: Zu oft war der Faden offenbar gerissen und dann zwar halbwegs ordentlich aneinander-gespleißt, doch waren dabei größere Partien ausgelassen worden. Also knallten zwei Farbkontraste innerhalb einer Doppelreihe aufeinander (die ja nur unmerkliche Übergänge haben sollte). Dann muss bis vor den letzten Farbwechsel zurückgestrickt werden (natürlich meist mehr als nur eine Reihe) … dann Garn abgewickelt … neu gespleißt werden. Das Gleiche dann auch noch an Stellen, wo ungünstige Farbkombinationen aufeinandertrafen (große Blöcke Dunkelblau mit Schwarz): Es war mühselig! Nicht noch einmal.

Immerhin kann Mann sich jetzt gut in diesen bunten Bandwurm wickeln: 2 Zauberbälle = ca. 0,20 x 2,40 m. Die genaue Nadelstärke weiß ich nicht mehr: 3,0 oder 3,5 ???

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