Flausch de luxe

KnitAngel am 30. August 2010

Ja, es flauscht so, wie es aussieht:

Alpaka-Fasern vom Feinsten.

Versponnen sieht das dann beispielsweise so aus:

Ein ganz wunderbares Geschenk von einer netten und patenten Alpaka-Züchterin (bezieht sich auf die unteren Bilder, aufs obere leider nicht ;-). Nur weil ich ihr einen Gefallen getan hab’ … Also sollten hier zufälligerweise noch weitere Alpaka-, Schaf- oder Wollknäuel-Züchter mediale Hilfe benötigen: gerne :-)

Und falls es jemanden von euch mal in die Nähe von Salzkotten verschlägt, dann ist der Hofladen von Regina Ludwig einen Abstecher wert. Sie hat sehr schöne Alpaka-Qualitäten in vielen Farben, daneben eine kleine, aber feine Auswahl an weiteren Wollqualitäten zum Kombinieren und ausgefallene tragbare Kleidung aus Alpaka. … Und natürlich: Alpakas … Könnt’ ja sein, dass eure Wiese hinterm Haus größer ist als unsere ;-)

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Hah! Erwischt!

KnitAngel am 18. August 2010

da hatten sie sich versteckt, die Schlingel. Dabei sollten sie doch hier hin:

Damit wurde Martha passend zum Wetter endlich herbstfertig.

Mal ganz abgesehen von der ewig langen Produktionszeit (alleine die gefühlten tausend Ärmelversionen 8-| …), war dieses Jäckchen wohl kein Glücksgriff. Aber seitdem ich Ärgernisse in Lernerfolge umdeute, nerven sie mich nicht mehr. - Was ich hierbei gelernt habe?

1. Die unmittelbar ins Armloch eingestrickten Ärmel (zumindest nach Barbara Walkers Manier) sind doch nicht für jede Ausschnittform ideal. Hier geht es gerade noch so - man beachte die kleinen Wülste hinten an der Armkugel. - Wenn schon eingestrickt, dann demnächst quasi “einschulzen”, also je nach Bedarf am Armloch festricken - mal an einer Masche, mal strickt man dabei zwei zusammen. Diese Idee hab’ ich von Frau Aud *verneig*. (Ich hatte zuerst rundherum Maschen aufgenommen und dann mit verkürzten Reihen gearbeitet).

2. Diese Ärmellänge ist nicht wirklich optimal - weder Fisch noch Fleisch. Sollte ich mal Langeweile haben, könnte ich doch wieder 3/4-Ärmel einsetzen ;-) Aber dann strick’ ich wohl eher aus meinen kostbaren Restknäuelen (danke, Ulrike :-) laaaange Stulpen dazu.

3. Wenn man die einzelnen Teile schon mit so großem zeitlichen Abstand strickt, dass eines davon fester, mithin kürzer gerät, nützt es offenbar nichts, nur zwei, drei Reihen dazu zu schmuggeln und beherzt zu spannen. Auf den weniger schönen Fotos hättet ihr nämlich gesehen, dass sich das linke Vorderteil bereits um fast 2 cm verlängert hat.

4. Meine wertvollste Erkenntnis: Ich brauch’ nur die Jackenlänge zu messen, dann weiß ich, welche Länge ich demnächst keinesfalls mehr stricken sollte. Denn dieses Teil endet genau auf meiner breitesten Stelle und umspielt diese noch mit großzügigem Abstand. Sehr unvorteilhaft. Im Falle von Langeweile (siehe oben) werd’ ich wohl eher die Jacke ein Stück kürzen und eine neue Borte anstricken.

Sieht noch jemand Optimierungsmöglichkeiten? Wenn ich nicht neu stricken muss, lern’ ich gerne ;-)

(Übrigens kokettiere ich hier nicht mit einem neckischen Spieleimerchen in der Hand. Das ist der Tomatentopf hinter mir ;-)

Sarah Hatton: “Martha” in: Rowan Studio 2
Garn: Rowan Felted Tweed
Nadelstärke: 3,0
Größe: M-L
Verbrauch: 312 g
Modifikationen: länger, Blenden breiter, stärker tailliert, Ärmel mit verkürzten Reihen eingestrickt; fester gestrickt, da das Garn nach Wasserkontakt ‘wächst’

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So schmeckt der Sommer

KnitAngel am 18. August 2010

Ein paar der allerletzten Blüten hab’ ich noch erwischt:

Gewaschen, getrocknet, kleingeschnitten, in Apfelsaft gelegt. Am nächsten Tag Zitronensaft und Gelierzucker dazu und - zugegebenermaßen konnte ich den Hals nicht vollkriegen - einen großzügigen Schuss Rosenwasser. Aufgekocht und fertig. Ein wunderbares Rosengelee.

So duftet und schmeckt der Sommer. Hmmmmmmmmm ….. Ich freu’ mich schon aufs Frühstück :-)

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Land in Sicht

KnitAngel am 9. August 2010

:-)

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Mein ZwP

KnitAngel am 4. August 2010

Viel Berufliches gab’s zu erledigen in der letzten Zeit (Daumen drücken, dass es sich fortsetzt) und daher kaum ‘konzentrierte’ Strickzeit. Das kam meinem ZwP (Zwischendurch-Projekt) zugute. Vor noch nicht allzu langer Zeit hab’ ich noch gegrübelt, ob …

dieses Noro-Sockengarn besser mit Grün harmoniert (Grün geht natürlich immer ;-), oder ob ich es ausnahmsweise einmal …

mit Lila versuche (nun ja, einem Beerenton, daher für mich akzeptabel).

Wer mich kennt, ahnt, zu welchem Knäuel ich gegriffen habe …

und damit ein ZwP begonnen, für zwischendurch und vor allem unterwegs.

Spätestens aber als Dunkelgrauschwarz aus dem Noro-Knäuel gepurzelt kam, fand’ ich die Kontraste dann doch zu heftig für mich - und außerdem grünt es doch schon so grün in meinem Kleiderschrank. - Wie gut, dass ich jedoch sofort die passende Dame für das im Entstehen begriffene Objekt vor Augen hatte :-) Sie findet’s wie erwartet prima - und ich hab’ eine stabile Tauschwährung entdeckt: Masche für Masche gegen Hilfe bei den Nähmaschinenstichen.

Die Knäuele sind schon ganz klein, und das geheime Objekt hüllt mich beim Stricken schön ein. Bald wird der Schleier gelüftet. Und die Beerenton-Variante für mich angeschlagen …

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Danke! Und Appetithappen :-)

KnitAngel am 25. Juli 2010

Danke für eure guten Ratschläge zum Ärmel-Design!

Liebe Gila, du hast Recht, ich werde zunächst probieren, auf dem kleinen “Reststück” schneller zum Ziel zu kommen - und vorher einen Sicherungsfaden einziehen. Dieses Garn (ja, es ist Goby) spleißt schon Fädchen ab, wenn man es nur scharf anguckt ;-) ist also leider überhaupt nicht ribbeltauglich.

Merci auch an dich, Richi: Die “2-Viertel-Lösung” wäre dann mein nächster Versuch!

Dir, Ingrid, eben falls ein Dankeschön: Daran, dass der Ärmel ohne Nadelseil vielleicht doch nicht so schlimm wirkt, hab’ ich auch schon gedacht. Eigentlich hatte ich die Maschenzahl nach der von dir vorgeschlagenen (und an deinen Jacken perfekt vorgeführten) Methode berechnet. Vielleicht stimmte mein Verhältnis von Reihen zu Maschen nicht? Ich dachte eigentlich, bei Perlmuster gelte wie bei Kraus-Rechts 2:1 ? Die ‘Nahtstelle’ ist jedenfalls perfekt (wenigstens etwas ;-)

Leider werde ich aber wohl erst in einigen Tagen weiter rumtüfeln können, weil gerade Job-Stresszeit ist. Deshalb zeig’ ich euch inzwischen mal einen Appetithappen,

ein wunderbares Geschenk einer lieben Freundin. Denn dieses Leckerli hängt mir eigentlich wie eine Mohrrübe vor der Nase. Ich hab’ mir vorgenommen, dass ich es erst anstricken darf, wenn das Thai-Top fertig ist. Ein phantastisches Material - und das geplante Top habe ich auch schon fertig bei der edlen Spenderin gesehen … Also: zuende geplaudert und an die Arbeit.

Eine gute Woche für euch!

P.S. In der neuen “The Knitter” (#21) sind dieses Mal ungewöhnlich viele Modelle, die mir gut gefallen. Ich finde, Reingucken lohnt. Leider hab’ ich jetzt keine Zeit, Preview-Bilder zu suchen, aber vielleicht gibt’s das Magazin in eurem LYS?

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die paar Konstruktionsprobleme …

KnitAngel am 24. Juli 2010

Ja, denn ich hab’ mal wieder ein “Paar” davon. Die Passform von Ärmeln verleidet mir doch regelmäßig das Stricken. Mein Thai-Top (ravelry-Link) hab’ ich mir wunderbar windschnittig neu berechnet, und es passt wie angegossen. Doch jetzt mal wieder - wie immer - die Ärmel.

Erster Versuch: gestrickt laut Anleitung. Zu klein geraten, obwohl etwas abgeändert. Selber schuld, da ich im Laufe eines Projekts meist fester stricke. Da mir aber die Naht im Perlmuster ohnehin nicht gefällt (guckt euch mal das Foto im Heft genau daraufhin an), habe ich die zweite Ärmelversion direkt eingestrickt - wie bei meiner Martha. (Ouuups - die muss ich doch auch noch fotografieren … *Notizzettel-schreib*) Der Ansatz ist perfekt gelungen, viel besser als jede Naht. Aber kurz vor Schluss sieht man selbst mit Nadel drin, dass die Ärmelchen zu weit werden.

Mit abgewinkeltem Arm mag es ja noch gut aussehen,

aber der anliegende Arm offenbar das Desaster (auf jeder Seite wären noch 12 Maschen in einer eigenen ‘Querreihe’ abzustricken, die kämen also in der Weite noch dazu):

Von hinten sieht man auch schon, wie der Ärmel (durch das Nadelseil aufgespannt) absteht.

Ohne Nadel gibt das ‘ne dicke Beule / Falte. (Ich erinnere mich, dass der so eingestrickte Ärmel auch bei “Martha” etwas zu weit wurde, doch da soll ja auch noch eine Bluse drunter passen; dennoch hatte ich gegen Ende getrickst und Maschen zusammengestrickt.)

Und nun? 3 Möglichkeiten:

1. Ich könnte mir einen neuen separat zu strickenden Ärmel ausrechnen (mit der guten alten Schweizer Methode, die zunächst die Kurve über ein Din-A-4-Blatt vorzeichnet und dann ein wenig rechnet und pröbelt). Das sitzt. Aber dann hätte ich doch wieder diese doofe Naht.

2. Oder ich beginne das ‘Quer-übers-Armloch-stricken” nicht lediglich über dem oberen Drittel des Armlochs, sondern direkt über einer längeren Strecke. Aber um wie viele Maschen länger? Doch mindestens 12 pro Seite, um nicht weiter zu werden als der Ärmel auf den Fotos ist?!?

3. Ich könnte auch jetzt, gegen Ende, immer zwei neue Maschen vom Armloch dazu nehmen (statt immer nur die zuvor umwickelte mit abzustricken). Doch das ergäbe vermutlich die berühmt berüchtigten Puff-Ärmel … und ist damit eigentlich schon aus dem Rennen.

Zu bedenken ist überdies, dass die Schulterpartie hier fast überschnitten breit angelegt ist, was ich nicht geändert habe, um den Charakter des Modells nicht zu verändern. Wie sähe dazu ein steil ‘abfallender’ Ärmel (Lösung 2) aus?

:-((((( Versteht ihr jetzt, dass meine UFO-Herde immer wächst? Das Stricken ist kein Problem, aber der Schnitt. — Hat vielleicht jemand eine Meinung zu meinem Problem? Ich tendier’ zu Lösung Nummer 2 und strick’ einstweilen mal wieder “mindless”-Kram. Schade!

Frustriert grüßt

Angelika

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Unverhofft: Ricardamarkt

KnitAngel am 22. Juli 2010

Ganz spontan wurde bei uns eine Familienfeier verschoben, der Hitze und der Ferien-Staus wegen. So konnten wir unverhofft am Wochenende den Ricardamarkt besuchen, einen großen und besonders schönen Kunsthandwerker-Markt in der historischen Altstadt von Alt-Kaster (Bedburg).

Viele Fotos hab’ ich mitgebracht und daraus ein Blätterbuch zusammengestellt. Die Auswahl der Stände kam zufällig zustande, nach dem Motto “immer der Nase nach, und was dann gerade am Weg liegt”.

Wer Lust hat, mich auf einem virtuellen Bummel zu begleiten, klicke auf die Collage oder hier das Fotoalbum vom Ricardamarkt an.

Für die, die solche Fotobücher noch nicht kennen: Es öffnet sich ein neues Fenster, und am besten schaut ihr euch das Buch darin bildschirmfüllend an. Dazu das Symbol unten links anklicken (mit Esc oder erneutem Klick auf das Symbol geht’s zurück zum alten Modus). Dann könnt ihr umblättern, indem ihr auf die schmalen senkrechten Leisten neben den Seiten klickt, und euch in ein Bild reinzoomen, indem ihr es anklickt und die Maus in die gewünschte Richtung bewegt (erneuter Klick macht das Bild wieder klein).

Viel Spaß,

Angelika

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Kuckuck? …

KnitAngel am 11. Juli 2010

… is’ hier noch jemand? *vorsichtig nach rechts und links blickend* … Ich bin jedenfalls mal wieder aufgetaucht. Habe momentan extrem viel Arbeit, die nahezu alle meine Kräfte braucht. Dennoch tut’s mir leid, dass dieser Blog so verwaist ist. Ich gelobe Besserung und habe vorhin ein paar Fotos gemacht, die ich jetzt nach und nach zeigen möchte.

Ich hätt’ ja so gerne einen richtigen Garten - mit alten Rosen, vorzugsweise Ramblern. Da ich aber nur über ein Stückchen verkrüppelter Wiese und eine Armada an bepflanzten Töpfen, Wannen, Kästen und Ähnlichem gebiete (liebe Rosemarie und Aud, ich habe inzwischen gezählt: 81 Stück sind es), verzichte ich auf diese Tiefwurzler. Es sei denn, mir läuft irgendwo ein kleines Krüppelchen über den Weg, das niemand mehr haben will. So zuletzt beim Al*i … ein dürres Würzelchen für unter einem Euro …: gewässert, gepflanzt, gedüngt … und so dankt es mir:

Inspiration für Artgenossen eleganter …

und eher sportlicher Art.

Das obere Exemplar verdankt sein Leben der Gratis-Anleitung von Tracey-Ann (vielen Dank!), und für das untere sowie die Blätter hab’ ich mich mal wieder der Kollektion von Lesley Stansfield bedient.

Ich wünsch’ euch einen guten Wochenstart!

Angelika *die jetzt weiterarbeiten muss :-(*

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Hof gehalten

KnitAngel am 27. Juni 2010

Ganz beschwingt von Hoffest zu Hoffest:

Auf dem heimischen Hinterhof gestrickt, gequatscht, gegrillt, gelacht;

dann dem Jazz auf dem Lande gelauscht, Gutshof bewundert, den Kaffee im Park getrunken:

Mein Wochenende war wunderbar. Ich hoffe, eures auch!?!

Eine tolle Woche euch allen!

Angelika

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