Etwas Erleuchtung kann nie schaden

Windlicht_01

Eigentlich wollte die versierte Freundin mit mir endlich mal wieder Körbe flechten. Vor drei Wochen wurden dafür die Weiden eingeweicht und ein ungefährer Termin ausgeguckt. Doch wie so oft kam alles anders: Die Temperaturen stiegen, die Weide verrottete schneller als erwartet, und wir hatten nicht früh genug Zeit, sie zu verarbeiten. Wie schade – für “gute” und stabile Arbeiten taugte das Material nicht mehr. Doch in Kombination mit Peddigrohr, das man nach kurzem Einweichen sofort verwenden kann, um Brüchiges zu stabilisieren, entstanden an einem Nachmittag wenigstens ein Windlicht und eine Vase.

windlichter

Mit der apfelgrünen Kerze gefällt mir mein Werk nun doch – auch wenn es letztlich nur als Fingerübung geflochen wurde, damit ich nicht alles vergesse. Denn das Flechten ist doch nicht so einfach, wie diese Werke wirken. Und für den Fall, dass ich etwas Ähnliches später mal nachmachen möchte, habe ich das Procedere dokumentiert – damit mir auch später wieder ein Licht aufgeht ;-) oder für den Fall, dass die eine oder der andere so etwas nachmachen möchte.

Die Foto-Anleitung findet ihr auf Seite 2 dieses Beitrags.

1 Kommentar

  1. Liebe Angelika,
    sehr interessant und sehr schön diese Gefäße!
    Es “juckt” mich schon fast in den Fingern so was auszuprobieren.
    Kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass nach dieser Arbeit, die Finger und Hände, durch die störischen Ruten, auch merken was sie getan haben.
    Die Bewegungen und auch bestimmt die verwendete Kraft spürt man in den Händen.
    Hätte Lust auch das ausprobieren!
    Muss mich aber bremsen und mir sagen: Du kannst nicht Alles was du sieht nachmachen….
    Es ist aber sehr schön dass Du dir so viel Arbeit gemacht hast Das zu dokumentieren.
    Viele Grüße
    Maya

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