Bärlauchbrot macht Wangen rot

Na, ist hier noch jemand unterwegs Richtung Bärlauchfeld (oder Gemüseabteilung)? Noch wuchert das knofelige Grünzeug prächtig durch unseren Garten. Nachdem ich etliche Gläser Bärlauch-Walnuss-Pesto, rollenweise Bärlauch-Butter, ein wenig Bärlauchöl sowie -blütenkapern produziert habe, wurde heute mal ein Bärlauchbrot gebacken.

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*hmmmmmmm* Diese Scheibe noch warm mit Guacamole … Könnt ihr’s riechen und hört das Knacken der Kruste?

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Das Rezept für dieses besondere Brot stammt von Lutz Geißler: ohne Sauerteig und mit nur 3 Gramm Hefe! Dafür steckt viel Zeit darin: ein über 72 Stunden geführter Vorteig aus Dinkelvollkornmehl, ein über Nacht durchgezogenes Quellstück aus altem Roggenbrot, ein vorgequollener (‘Autolyse’-) Teil aus Dinkel 1050 und schließlich noch Roggenmehl, Bärlauchöl und viele gehackte Blätter.

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Ich hab’s mangels Schwaden-Vorrichtung meines Ofens im gußeisernen Bräter gebacken. Zuerst war ich ja skeptisch, was diese “Topfbrote” angeht, doch es funktioniert super! Wenn ich mal nur ein kleineres Brot backen will, mache ich das nur noch in diesem ‘Backofen im Backofen’. So funktioniert der Topf nämlich, weil er das Brot mit der von ihm abgegebenen feuchten Luft umhüllt. Genial.

Genießergrüße

Angelika

1 Kommentar

  1. oh ! und wie! es duftet!
    Macht aber auch Appetitt! nur…..72 Stunden warten, nein, das tue ich mir nicht an.
    Auch wenn die Bilder soooo verlockend sind.
    herzlichst
    maya

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