
Weißdorn, Schlehen, saure Äpfelchen, Hagebutten, Beifuß und als Gartenbereicherung Ableger von Wilder Möhre, Dost (wildem Majoran), Tripmadam sowie vom Hauswurz. - Was sagt uns das? Richtig: Kräuterspaziergang mit Frau Bunte Wiese. Der ist uns immer wieder die relativ lange Anfahrt wert - zumal die Reise dem netten Mann an meiner Seite dieses Mal die Vollendung seines neuen Sockenpaares eingebracht hat. (Ob er sich vielleicht nur um dem nachzuhelfen auf dem Rückweg so verfahren hat? ;-)
Auf reiche Beute für Schlehenlikör hatten wir spekuliert, doch die Büsche trugen dieses Jahr kaum Früchte. Als Ersatz gab’s Weißdorn satt:

Hätte ich mich deutlicher daran erinnert, dass es Stunden dauert, die Beeren zuhause von ihren Stängelchen zu piddeln, hätte ich nicht so fleißig gepflückt. Doch jetzt wird neben dem leckeren Herbstessig noch Apfel-Weißdorn-Kompott und Birnen-Weißdorn-Marmelade in die Speisekammer wandern.
Immer ein Highlight dieser Spaziergänge: der Imbiss mit Zutaten aus der Natur. Dieses Mal gab’s bei dieser Aussicht

Gierschpesto und Holunderlimonade …

sowie einen überaus seltsamen Zaungast:

Wusstet ihr, dass es bei uns soooo große (und überdies auch beängstigend schnell kriechende) Raupen gibt? Die war selbst unserem Begleithund unheimlich. Was das wohl für ein Tier ist? Und was daraus entschlüpfen könnte? Ein Falter in Fledermausgröße?
Stadtkindgrüße
Angelika
Nachtrag: Frau Bunte Wiese hat das Biest identifiziert. Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Weidenbohrer. Außerdem reiche ich noch das eigentlich “Beutefoto” nach, das ich vor lauter Raupen-Betrachtung doch glatt vergessen hatte:

Derart großzügig beschenkt reisten wir heim - mit Gaben von der Veranstalterin und einer sehr sympathischen Mitspaziergängerin.- Na? Neidisch? … Wer erreichbar wohnt: mitkommen beim nächsten Mal!






















