KnitAngel am 3. Februar 2012
Strahlendes Winterwetter, schön knackig kalt. Das hat mich mit meiner Goldmarie schnell aus dem Haus huschen lassen, um - zack, zack - ein paar Tragefotos zu schießen.

Dabei hat sich bestätigt, wie unglaublich warm das hauchzarte Gebilde aus KidSilk Haze hält: Bei deutlichen Minusgraden ließ es sich damit sehr gut draußen posieren. (Ich relativiere: Auch wenn der gleißenden Sonnenschein die Fotos leider etwas überbelichtet … und mein Fotograf nicht bemerkt hat, dass die Knopfblende verzerrt saß …

Auch die passende Kette fehlte hier noch. Doch darüber schauen wir jetzt großzügig hinweg und konzentrieren uns lieber auf das Modell von Sarah Hatton.)
Der doppelte Ärmel macht für mich nun doch den Pfiff aus:

Auch lässig offen getragen ist das Leichtgewicht ganz hübsch:

Es wird bestimmt häufiger zum Einsatz kommen :-)
#
| Modell: |
“Lucille” von Sarah Hatton |
| Anleitung: |
Fresh Fashion Knits |
| Garn: |
Rowan: KidSilk Haze |
| Nadelstärke: |
3,5 und 4,0 mm |
| Größe: |
14 |
| Verbrauch: |
82 g |
| Modifikationen: |
etwas verlängert, Schultern mit verkürzten Reihen gestrickt und zusammen abgekettet |
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KnitAngel am 27. Januar 2012

… kein Preis. Das Nähen gehört ja bekanntlich nicht zu meinen Lieblingsaufgaben. Also lieber einen ersten Schulterblick riskieren:

Ja, o.k., der Doppelärmel soll so bleiben. Ist mal etwas Anderes.
Mit der Nähnadel zwischen den Lippen grüßt
Angelika
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KnitAngel am 23. Januar 2012
auf dem kleinsten Zettel …

und auf der kleinsten Matte:

Mehr Zettel stand mir unterwegs nicht zur Verfügung - Ausschnitte und Ärmel waren mit dem Gekritzel jedoch zufrieden. Und weil die Moosgummi-Matten noch irgendwo in der Umzugsgarage versteckt lagern, musste sich die Jacke in spe samt ihren vier Ärmeln gedoppelt auf die kleine Spannunterlage kuscheln. Bei dem dünnen Garn kein Problem.
Während das Ganze trocknet, ein wenig Mindless-Gestrick, bevor dann die Jackenblenden noch einmal Konzentration erfordern. Vorfrühlingsgefühle kommen auf:

Zwischendurchgrüße
Angelika
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KnitAngel am 12. Januar 2012
Et voilà - das erste Unfertige des Jahres:

Ein Hauch von Gold in Form von Kidsilk Haze (das auf meinem Monitor leider wie ein Flatschen Rührei wirkt - glaubt mir, es ist ein warmer Goldton ;-). Auch wenn das Mohairgarn immer etwas flust und, zumindest direkt an der Haut getragen, leicht kratzt, - ich finde es für Jacken und Pullis genial. Federleicht, hauchzart und trotzdem ordentlich warm. Muster kommen trotz des Mohairschleiers gut raus, …

und der Seidenanteil sorgt für satten Glanz. - Was das werden soll?

“Lucille” von Sarah Hatton. Noch etwas unsicher bin ich bezüglich der doppelten Ärmel. Die werden sich schon deutlich bauschen. Also stelle ich zunächst nur einen der doppellagigen Ärmel komplett fertig und hefte ihn ein. Wenn’s nicht gefällt, wird ganz vorsichtig geribbelt.

Danke für euer Feedback zum Alpaka-Film und eure konstruktive Kritik! Die Lautstärkendifferenz (Musik/Sprache) haben wir reduziert; warum der Film bei einigen asynchron läuft, das konnten wir noch nicht überprüfen. Sobald wir etwas Zeit übrig haben, werden wir austüfteln, woran’s liegt. Eure Komplimente hab’ ich natürlich auch gerne an den Interviewer (und Regisseur/Cutter) weitergereicht (ich bin nur die Drehbuchautorin).
Liebe Grüße
Angelika
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KnitAngel am 3. Januar 2012
“Neues Jahr, neues Glück”? Vielleicht im zweiten Anlauf. So wie mit diesem Beitrag, der jetzt hoffentlich richtig geschaltet ist ;-)
Was tun, wenn man eher selten fertige Werke zu präsentieren hat? Aufhören zu bloggen? Ich hab’ mich vorerst fürs Gegenteil entschieden: mehr zeigen, und zwar auch mal Unfertiges. Keine Angst, ich werde euch jetzt nicht alle drei Tage die nächsten zehn Zentimter Zackenschal in den Feedreader ballern. Wohl aber entgegen meiner bisherigen Praxis auch Projekte zeigen, die (vorerst) ruhen oder sich leider als untauglich erwiesen haben und deshalb nicht vollendet werden. Mit einem erläuternden Warum & Weshalb könnten solche Beiträge vielleicht doch interessant werden.
Den Reigen der unfertigen Dinge soll ein neues Medienformat eröffnen, nämlich ein Video-Interview mit einer Alpaka-Züchterin. Statt Vorfilm hier ein begründendes Vorwort: Dieses Video entstand im letzten Jahr als Puzzlestein eines Wunschprojekts, das ich immer noch gerne zum Laufen bringen würde: ein Internet-TV-Magazin zum Thema “Handarbeit & Hobby” mit dem Schwerpunkt “Wolle & Stricken”. Dafür habe ich mit Freunden auf eigenes Risiko eine nahezu einstündige Demosendung produziert, die das von uns entwickelte Format für die Akquise skizziert. Die meisten Beiträge wurden im (virtuellen) Studio gedreht; doch es gab auch einen Außendreh, stellvertretend für viele mögliche Besuche bei Künstlern, Garnproduzenten, Tierhaltern, Wollgeschäften, Märkten, Spinnkreisen und, und, und.
Leider ließ sich ein regelmäßiges Magazin, entgegen ersten Zusagen, (bis jetzt) nicht finanzieren. Ich fänd’s aber zu schade, die fertigen Filme - auch wenn sie aus Kostengründen nur in einfachem Design gehalten sind - in die virtuelle Mülltonne zu schmeißen. Also zeig’ ich hier etwas zu unser aller Privatvergüngen: Regina Ludwig, die von uns interviewte Alpaka-Züchterin, hat mir erlaubt, den Beitrag über ihr Geschäft zu veröffentlichen. Wenn andere Beteiligte auch noch zustimmen, wird’s hier vielleicht noch weitere Filme zu sehen geben. Doch jetzt erstmal: auf nach Salzkotten! Weil ich nicht reisetüchtig war, ist übrigens der nette Mann an meiner Seite eingesprungen und hat das Interview nach kurzer Instruktion übernommen - recht gut für einen Nicht-Wollsüchtel, wie ich finde. Aber guckt selbst, habt Spaß an den putzigen Kerlchen (man beachte den Plural ;-) und hört euch an, was Regina zu ihren Alpakas erzählt. Vielleicht bekommt ihr dann sogar Lust, auch gelegentlich ihren schönen Hofladen zu besuchen.
Klick aufs Bild: Film ab (und sollte der mit irgendeinem Browser nicht laufen, dann wäre ich für ein Feedback dankbar!)

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KnitAngel am 26. Dezember 2011

Ich hoffe, Ihr konntet das Fest genießen und lasst es heute gemütlich ausklingen. Dieses Jahr ging’s bei mir ziemlich unweihnachtlich zu - so auch (fast) ohne Geschenke, und ich muss sagen, das reduziert den Druck doch erheblich. Kein “Womit könnte ich XY bloß eine Freude machen?” und kein tagelanges, oft erfolgloses Herumlaufen und Suchen. Viel lieber schenke ich stattdessen dann etwas, wenn mir für die Person etwas Gutes ein- oder auffällt. Überhaupt wurde der Weihnachtstrubel auf einen Familienbesuch reduziert, und das war dieses Jahr das Richtige für uns.
Euch wünsche ich, auch etwas unüblich, am Ende der Weihnachtstage einfach einen guten Jahresausklang. Passt gut auf euch auf und vergesst nicht, im Hier und Jetzt zu leben.
Der gegenwärtige Augenblick, das Jetzt,
ist der einzige Augenblick, in dem wir wirklich leben.
Vergangenes ist vorüber,
Zukünftiges noch nicht geschehen.
Nur die Gegenwart steht uns zum Leben zur Verfügung.
Das Jetzt ist die einzige Möglichkeit, die wir haben,
um wirklich zu sehen,
wirklich heil und gesund zu werden.
(Jon Kabat-Zinn)
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KnitAngel am 17. Dezember 2011

… vielmehr “Weißgoldhelm”. Diese Mütze hab’ ich eigentlich nur gestrickt, weil mich die Machart interessierte. Das Design ist einem japanischen Samurai-Helm aus dem 16. Jahrhundert nachempfunden. Ich dachte nicht, dass sie mir stehen würde; und auch bei dem Farbton war ich mir nicht sicher. Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Die bleibt bei mir :-)

“Kabuto” von Kirsten Johnstone (ravelry-Link)
Gestrickt aus “Maulbeerseide-Schurwolle” von Horstia (50% / 50%) LL: 50g = 100m
Verbrauch: 85 g
Hier würde ich beim nächsten Mal zwei Dinge ändern: Mit einem offenen Anschlag beginnen (vorzugsweise über einem Nadelseil angeschlagen), so dass man den Saum einfacher beim Hochstricken fixieren kann - und die vertikale Glatt-Rechts Biese bei der großen Größe vielleicht ein bis zwei Maschen breiter stricken
Wie der “Orbitus Hat” wird auch dieser ‘Helm’ mit verkürzten Reihen gearbeitet. Bei beiden Modellen hatte ich damit ein kleines Problem. Ich arbeite meine VR vorzugsweise mit Wickelmasche bzw. Umschlag (was ja auf auf Dasselbe hinausläuft), nicht mit den ‘runtergezogenen’ Doppelmaschen der Sockenfersen. Doch die Wickel- bzw. Umschlag-Maschenkombinationen lassen sich nur dann sauber gemeinsam abstricken, wenn man aus der richtigen Richtung kommt: nämlich wenn man sie quasi in einer Rückreihe zusammenstrickt (die auf die “Wickelreihe” folgt und in genau die andere Richtung gestrickt wird). - Nun bringt es aber das Design dieser Mützen mit sich, dass die Wickelmaschen an einigen Stellen aus genau derselben Richtung kommend abgestrickt werden wie die Vorreihe, in der sie angelegt wurden (weil mal in Reihen und dann wieder in Runden gestrickt wird). Dann muss man die Schlaufe vor dem Zusammenstricken von vorne nach hinten, hinter die Masche basteln … dennoch fällt es bei genauem Hinsehen auf, dass der Zug irgendwie anders läuft. … Konnte man das jetzt verstehen? Na egal, ich hab’s mir zusammengeschummelt. Das passt schon.
Euch allen einen wunderschönen 4. Advent!
Angelika
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KnitAngel am 15. Dezember 2011

… die Mützenfotos! Oben das Rotkäppchen zu den Handschuhen mal von vorne, und unten die Serie. Sozusagen für jedes Outfit oder jede Handtasche ein anderes Leichtgewicht. Oder auch mal ein Mützchen als Mitbringsel.

“Orbitus Hat” von Kelly McClure (ravelry-Link)
In Rot, Olivgrün und Beige (oder sollte ich schrieben: Scheuerlappenfarben? ;-) aus “Alta Moda Alpaca” von Lana Grossa (90% Baby Alpaca, 5% Merino, 5% Poly / 50 g = 140 m). Verbrauch jeweils ca. 39 gr. Übrigens sehr angenehm zu verstricken und zu tragen.
In silbrigem Maigrün (unten links, auf dem Foto zu dunkel) aus “Carezza” von Lana Grossa (30% Seide, 30% Baby Alpaca, 25% Merino, 15% Viskose / 50 g = 140 m). Verbrauch 37 g.
Im Grauverlauf: “Cinque” von Lana Grossa (53% Merino, 47% Acryl / 50 g = ca. 135 ). Verbrauch 39 g
Schnell und einfach gestrickt, mit prima Passform. Nach einer Trigeminus-Neuralgie muss ich, die früher nie Mützen trug, darauf achten, dass die Ohren nicht zu kalt werden. Durch das Design mit den verkürzten Reihen bedeckt die Mütze bei mir alle wichtigen Stellen, ohne dass sich hinten etwas knubbelt. Und ich mag das schlichte Retro-Design, das an die Zwanziger erinnert.
Mit warmen Ohren grüßt
Angelika
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KnitAngel am 6. Dezember 2011
… wenn ich schon mein zweites Kerzchen hier viel zu spät angezündet habe, sollte doch wenigstens darunter etwas Neues zu sehen sein:

Farblich zu den Handschuhen passend: ein federleichtes Mützchen. Passt in jede Tasche und sitzt perfekt. Deshalb habe ich mich zum ersten Mal in Massenproduktion gestürzt. Demnächst mehr - ich brauch’ erst einen Fotografen (wahlweise ein Model) zur Dokumentation.
Eine gute Woche wünscht euch
Angelika
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KnitAngel am 2. Dezember 2011
… befinden sich meine ‘Blütenfeuerwerk-Handschuhe’ schon länger. Höchste Zeit, die Tragefotos nachzuliefern:

Ich hatte es mir so schön ausgemalt: ein Foto-Shooting auf dem Weihnachtsmarkt … dampfender Glühwein in den behandschuhten Händen (selbstverständlich hätte ich dieses Getränk nur wegen des Fotos zu mir genommen ;-) … doch bei den aktuellen Temperaturen wird das nichts. Ebenso wie die weihnachtliche Balkon-Deko, denn die alte Blütenfülle will nicht weichen. Begnüg’ ich mich eben damit, hier und dort ein Tannenzweiglein unterzuschmuggeln.

Was ich beim nächsten Mal anders machen würde: Für meine sehr schmalen, langen Hände sind die Finger dieses Modells zu breit. Es wäre besser gewesen, zwischen den Fingern weniger Maschen aufzunehmen. Vor allem der Daumen ist viel zu voluminös. Hier also weniger Zunahmen stricken (ich habe einige Maschen unschön mit Abnahmen wieder weggeschmuggelt, um nicht die Hälfte des mühsam gemusterten Handschuhs aufribbeln zu müssen). Das letzte Fingerdrittel hab’ ich sowieso schon mit Nadelstärke 2,0 gestrickt und eine schlankere Spitzenabnahme gearbeitet.
Fazit: Dieses oder ein anderes dekoratives Muster wählen und den Handschuh nach dem exzellenten Buch von Ewa Jostes stricken (beispielsweise gerade _nicht_ mit dem nachträglich angesetzten Daumen, bei dem man erst viel zu spät merkt, wenn’s nicht sitzt).
#
| Modell: |
“Cockleshell” von Belinda Boaden |
| Anleitung: |
The Knitter (# 37) |
| Garn: |
Wollmeise Merino superwash, “Digitessa” |
| Nadelstärke: |
2,5 |
| Verbrauch: |
73 g |
| Modifikationen: |
Schaft um einen Rapport verlängert
Handflächenhöhe anatomisch angepasst
Fingerkuppen mit N. 2,0 und mehr Abnahmen gestrickt |
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